Berufsorientierung

Berufsorientierung

Berufsorientierung – Wege entdecken, Zukunft gestalten

Berufsorientierung ist für uns mehr als die Vorbereitung auf den Beruf – sie ist ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihren Platz in der Welt zu finden – mutig, reflektiert und selbstbestimmt. 

Warum ist Berufsorientierung so wichtig?

Berufsorientierung hilft jungen Menschen:

  • ihre eigenen Stärken zu erkennen

  • sich mit ihren Werten, Interessen und Zielen auseinanderzusetzen

  • sich selbstbewusst und informiert zu entscheiden

  • praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Perspektiven zu entdecken

 

Orientierung

Schülerinnen und Schüler entdecken ihre Stärken und entwickeln realistische Perspektiven für ihren Weg nach der Schule.

Erfahrung

Praktika, Projekte und Begegnungen mit Betrieben machen Berufswelten konkret erlebbar.

Entscheidung

Wir stärken Selbstvertrauen und Reflexionsfähigkeit, damit Entscheidungen bewusst und tragfähig getroffen werden.

Berufsorientierung beginnt bei uns mit Selbstklärung.

In Klasse 7 und 8 arbeiten die Schülerinnen und Schüler gezielt an grundlegenden Kompetenzen.
In Klasse 8 folgen Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung.

Ziel ist es, eigene Stärken zu entdecken, Interessen zu reflektieren und erste berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Unsere Schülerinnen und Schüler verlassen immer wieder den Klassenraum und gehen dorthin, wo Arbeit wirklich stattfindet.

Von Klasse 8 bis 10 besuchen sie verpflichtend die BAM!Live und nehmen an der TalentMesse Ruhr teil. Dort kommen sie ins Gespräch, stellen Fragen und bekommen einen realistischen Eindruck von Ausbildungswegen und Betrieben in unserer Region.

Durch die Kooperation mit der Pflegeschule in Dorsten lernen sie berufliche Praxis direkt vor Ort kennen. Exkursionen und praxisbezogene Projekte ergänzen diesen Einblick.

Wir sind überzeugt:
Begegnung schafft Klarheit.

Erst wenn junge Menschen Berufe sehen, erleben und hinterfragen dürfen, entstehen echte Vorstellungen von der eigenen Zukunft

In Klasse 9 absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges Betriebspraktikum.
In Klasse 10 folgt ein zweiwöchiges Praktikum.

Das erste Praktikum dient oft der Orientierung: ausprobieren, vergleichen, erleben.
Manche merken schnell, dass es passt. Andere stellen fest, dass sie weitersuchen müssen. Beides ist wichtig.

Das zweite Praktikum in Klasse 10 gibt die Möglichkeit, eine Entscheidung zu überprüfen, neu anzusetzen oder einen anderen Weg kennenzulernen.

So entsteht Schritt für Schritt mehr Sicherheit – nicht durch Theorie, sondern durch Erfahrung.

Praktika sind bei uns kein Pflichttermin im Kalender, sondern ein ernst gemeinter Lernraum.

Jede Erfahrung wird reflektiert – im Gespräch und im Unterricht.

 

Mit der Kompassklasse bieten wir ein besonderes Lernmodell an.

Schülerinnen und Schüler arbeiten an zwei festen Tagen pro Woche kontinuierlich in einem Betrieb.
Der Unterricht an den übrigen Tagen ist gezielt darauf abgestimmt und ermöglicht intensive fachliche Förderung.

Die Kompassklasse verbindet Struktur mit Praxisnähe.
Sie richtet sich an Jugendliche, die besonders praxisorientiert lernen und gleichzeitig eng begleitet werden sollen.

Hier wird Lernen konkret – verbindlich und alltagsnah.

Berufsorientierung endet bei uns nicht mit dem Praktikum.

Wir begleiten Bewerbungsprozesse, beraten individuell und unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler konkret beim Übergang in Ausbildung oder weiterführende Bildungsgänge.

Im Workshop „Wie komme ich rüber?“ arbeiten wir an Auftreten und Wirkung.
Es geht nicht nur um Kleidung oder Körpersprache. Es geht um Haltung, Klarheit und Selbstsicherheit.

Wie trete ich auf?
Wie spreche ich über meine Stärken?
Wie reagiere ich auf kritische Fragen?

Wir üben reale Gesprächssituationen, geben ehrliche Rückmeldungen und trainieren Sicherheit. Schritt für Schritt.

Denn Fachwissen allein reicht nicht.
Entscheidend ist auch, wie ich mich zeige.

Unser Anspruch ist klar:
Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Neue Schule Dorsten mit einer tragfähigen Perspektive verlassen.

Berufsorientierung ist bei uns nicht nur Erfahrung im Betrieb, sondern auch regelmäßige Beratung.

In den Klassen 9 und 10 arbeiten wir eng mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen.
Jede Klasse hat einen festen wöchentlichen Beratungstermin. So entstehen kontinuierliche Gespräche – nicht erst, wenn es dringend wird.

Die Berufsberatung unterstützt bei Fragen zur Ausbildung, zu schulischen Anschlussmöglichkeiten und zu individuellen Perspektiven. Entscheidungen werden nicht allein getroffen, sondern gut vorbereitet.

Ergänzend dazu steht unser Berufsorientierungsbüro (BOB) zur Verfügung.
Hier können Schülerinnen und Schüler recherchieren, Bewerbungen schreiben, Lebensläufe erstellen oder sich individuell beraten lassen.

Das BOB ist ein offener Arbeits- und Beratungsraum – niedrigschwellig, verbindlich und unterstützend.